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Mythen zur Teppichreinigung:
Winterflecken, Hausmittel und wie sie wirken

Laubbedeckte Wege und verschneite Winterlandschaften sehen traumhaft aus, solange sie nicht auf dem heimischen Teppich landen. Was selbst Erwachsenen nur schwer gelingt, grenzt mit Kindern gar ans Unmögliche: Schlamm, Streusand, Schneematsch und Straßenschmutz sind die Kehrseiten des Winteridylls und hinterlassen vor allem auf Auslegwaren im Flurbereich hartnäckige Flecken. Nur gut, dass es zur winterlichen Teppichreinigung unzählige Tipps  und Tricks gibt – doch was ist tatsächlich dran an Großmutters Fleckenmythen?

Nasses Laub

Gelbe, orange, rote Blätter: Buntes Laub ist eine Zierde – doch nur an Bäumen. Unglücklicherweise enthält es Gerbstoffe, die auf Ihrem Teppich dauerhafte Verfärbungen und Flecken verursachen können. Der Mythos: Feinwaschmittel konzentriert auf den Fleck streuen und mit warmen Wasser einarbeiten. Gegebenenfalls über Nacht ziehen lassen. Der erhoffte Effekt: Die in Waschmitteln enthaltenen synthetischen Tenside bewirken, dass Fasern besser von Wasser durchdrungen werden können. Sie bilden sozusagen das ‚Bindeglied‘ zwischen Wasser und Teppich. Die Farbstoffe lösen sich durch eine Reaktion zwischen negativ geladenen Tensid-Anionen. Da Feinwaschmittel auf Bleichmittel und Aufheller verzichten, sollen sie auch empfindliche Teppichfaser schützen – im Gegenzug müssen sie länger einwirken. 

Schlamm

Vollbepackt läuft man vom Auto zur Tür und ist heilfroh seinen Schlüssel in der Hand zu haben um die Wohnung zu öffnen. Rücksichtnahme auf den Boden ist nach einem Großeinkauf nur selten drin – noch weniger, wenn draußen Minustemperaturen herrschen. Schlamm setzt sich auf dem Teppich fest und bildet hartnäckige Krusten. Der Fleckenmythos: Sofern der Schlammfleck bereits eingetrocknet ist, hilft die mechanische Reinigung per Bürste. Seien Sie hierbei vorsichtig den Dreck nicht zu verreiben. Fahren Sie anschließend mit heißer Seifenlauge fort. Der erhoffte Effekt: Grobkörniger Schmutz soll nach Möglichkeit entfernt werden, ohne die Faser anzufeuchten, das heißt sie ‚aufquellen‘ zu lassen. Da nur schwer zu sagen ist, welche Teilchen sich im Schlamm verstecken, soll die heiße Seifenlauge dem Fleck anschließend an den Kragen, solange sich die dunklen Farbstoffe noch nicht in der Faser festgesetzt haben. Das kann bei robuster Auslegware funktionieren, birgt aber ein erhöhtes Risiko bei sensiblen Teppichen.

Kleine Steine

Sand und kleine Steine gelangen oft zusammen mit dem Schlamm in den Teppich. Schuhe und Stiefel mit Profil-Sohlen befördern besonders viel Sand und Steinchen in Ihre Wohnung. Die kleinen harten Partikel haben scharfe Kanten, die die Fasern Ihrer Teppiche zerstören. Der Teppich verliert so schnell seinen Glanz und wird dünn und brüchig. Der Mythos: Versuchen Sie betroffene Stellen im Teppich punktuell zu saugen und dabei den Druck auf das Gewebe zu reduzieren. Fühlen Sie mit der Hand nach, ob wirklich alle Steinchen entfernt wurden. Der erhoffte Effekt: Alle für Fuß und Faser gefährlichen Teilchen auf einen Streich erwischen. Sollten sich solche Verschmutzungen häufen, empfiehlt sich quartalsweise eine Tiefenreinigung, die auch Steinchen aus den Tiefen des Gewebes spült.

Schimmelpilzsporen

Das warme und feuchte Raumklima in der geheizten Wohnung begünstigt die Bildung von Schimmelpilz-Kolonien, die nicht nur Allergikern schwer zu schaffen machen. Auch bei bisher unbelasteten Menschen können sie zu Allergien führen. Der Mythos: Großzügig Salz auf der betroffenen Stelle verteilen und über Nacht einwirken lassen. Dem Schimmel soll hiermit überlebenswichtige Feuchtigkeit entzogen werden. Unser Tipp: Wenn Sie Schimmelflecken auf der Oberseite Ihres Teppichs sehen können, ist von einer noch größeren Feuchtigkeitsansammlung an der Teppichunterseite auszugehen. Entfernen Sie den Teppich nach Möglichkeit aus dem Wohnbereich. Achten Sie darauf ihn stabil zu tragen, um Schimmelsporen nicht unnötig in ihre Wohnungsluft zu schleudern. Anschließend raten wir dringend zur Reinigung mit einem Spezialprodukt oder durch einen Experten.


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Wie Sie auch sensible Teppiche reinigen, erfahren Sie hier.

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