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Der VG100 Fensterreiniger im Test – Glasklar im Vorteil

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Tropfnasse Hände oder quietschgelbe Handschuhe bis über die Ellenbogen, Schlieren und noch schmutzige Ecken – Fensterputzen ist ein Fluch. Wochenlang erfinde ich Ausreden wie: Keine Zeit, morgen soll es eh regnen oder ich kann doch noch durch die Fenster gucken. Ehrlich gesagt sind diese Ausreden doch einfach nur Synonyme für: Ich habe keine Lust Fenster zu putzen. Scheibe nass machen, abziehen, nachwischen. Fensterputzen ist so eine lästige Arbeit, dass ich sie gerne mal einfach nicht mache.

Gründlich Fensterputzen, aber wie?

Irgendwie hatte ich noch nicht die richtige Methode gefunden, um mit dem Reinigungsergebnis am Ende wirklich zufrieden zu sein. Zeitungspapier zu benutzen, um die Fenster zu polieren, ist wohl nur ein Mythos. Dadurch habe ich die Scheiben auch nicht sauberer bekommen und gleichzeitig meine weißen Kunststoffrahmen auch noch schön mit Druckerschwärze gräulich gefärbt. Ich brauchte also dringend einen zuverlässigen Helfer. Und damit meine ich keinen Fensterputzer, der zu mir kommt und meine Scheiben reinigt, sondern ein Gerät, welches mir die Arbeit beim Putzen erleichtert. Der Kobold VG100 Fensterreiniger soll die Arbeitsschritte, Scheibe nass machen, abziehen und nachwischen vereinen. Eine gründliche Reinigungsleistung in wesentlich kürzerer Zeit? Perfekt für einen Putzmuffel wie mich. Doch das Versprechen klingt zu schön, um wahr zu sein.

Mein VG100 Fensterreiniger Test – leicht, handlich und kompakt

Als ich das Gerät zum ersten Mal aus der Verpackung hole, war ich überrascht, wie klein, leicht und handlich der ca. 30 Zentimeter lange Kasten inklusive Akku ist. Ich hatte ehrlich gesagt eher einen schweren, klobigen Klotz erwartet. Das Zubehör mit GC100 Glasreinigungskonzentrat und der Teleskopstiel vervollständigen mein Fensterreinigungs-Set. Die Reinigung kann also losgehen. Zuerst stecke ich das Ladegerät in die Steckdose und während sich der Akku auflädt, wische ich die Fensterrahmen ab, das muss ich leider noch selbst machen. Doch bevor ich das Reinigungstuch ganz einfach an dem Klettverschluss befestige und den Tank des VG100 Fensterreinigers mit Wasser und Reinigungsmittel befülle, entferne ich noch die Vogelkacke von der linken Fensterecke. Man sagt zwar, dass das Glück bringen soll, aber den hartnäckigen Schmutz entferne ich dann doch lieber von der Scheibe. Dann drücke ich auf den grünen Knopf und das Gerät fängt leise an zu brummen. Pech scheine ich jetzt aber auch nicht zu haben, denn schon nach der ersten gezogenen Bahn mit dem Fensterreiniger bin ich vom Ergebnis begeistert.

Passendes Produkt

Kobold VG100 Fensterreiniger

  • Drei Arbeitsschritte in einem
  • Gründlich und streifenfrei

Eins, zwei, drei und das Fenster ist streifenfrei

Ran an die Scheibe, runterziehen, absaugen, fertig. Wahnsinn, wie schnell das geht. Und es kommt noch besser. Die Idee, den Teleskopstiel gleich dazu zu bestellen, war goldrichtig. Die Zeiten, der schweren und wackeligen Leiter sind vorbei. Jetzt komme sogar ich als kleine Frau an die oberen Flächen des Fensters an. Den Stiel klicke ich ganz einfach bei Bedarf an den Akku-Fensterreiniger ran und stelle die richtige Größe ein. Ab und zu schaue ich mir während meines Test das Reinigungstuch an, um es bei Bedarf zu wechseln. Praktischerweise kann ich das gebrauchte Microfasertuch einfach bei 60 Grad in der Waschmaschine waschen und es immer wieder benutzen. Auch das Konzentrat ist sehr ergiebig und vor allen reinigt es gut. Ich nutze es jetzt auch, um meinen Glastisch zu reinigen.

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Koboclear und Kobold GC100


Zwischendurch schaue ich immer wieder kontrollierend auf den Boden. Von Wasserflecken ist nichts zu sehen. Alles ist also trocken geblieben. Logisch, das Schmutzwasser wird ja auch automatisch vom Kobold VG100 Fensterreiniger aufgesaugt. Im Inneren des Geräts gibt es zwei getrennte Behälter. Einen für das Schmutzwasser nach dem Reinigungsvorgang und einen für das Reiniger-Wasser-Gemisch. Erst wenn ich fertig bin und alle meine Fenster geputzt habe, leere ich dann die Schmutzwasser-Kammer aus, vorher ist das nicht notwendig. Es ist schon erstaunlich, was sich immer wieder an Dreck im Wasser sammelt.

Mein Testbericht-Fazit: Wie meine Scheiben, glasklar.

Ich kann mich überhaupt nicht beschweren. Beim Test hatte ich streifenfreie Fenster in Rekordzeit. Keine Schlieren, keine dreckigen Ecken. Minimaler Aufwand, eine angenehm leichte Handhabung und ein tolles Ergebnis. Fensterputzen kann fast ein wenig Spaß machen. Ich brauche kein Zeitungspapier mehr um meine Fenster zu putzen. Und was ich vor allem jetzt nicht mehr brauche, sind faule Ausreden. 


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