KOBOLD Magazin

Mein Kobold VR100 und ich – Was leistet mein Saugroboter wirklich?

Familie
Anmerkung der Redaktion: Inzwischen hat unser Saugroboter VR100 einen Nachfolger. Hier erhalten Sie nähere Informationen zum neuen Saugroboter VR200.

Birgit, 41, versorgt neben dem Beruf ihre zwei Kinder, ihren Mann und Hund Nemo. Die Tierhaare des vierbeinigen Lieblings, Straßenschmutz und der aufgewirbelte Hausstaub lassen ihr keine Wahl: Täglich greift sie zum Staubsauger für ein sauberes Zuhause. Dabei wünscht sich die 41-Jährige mehr Zeit für sich. Ein Staubsaugerroboter: verlockend. Doch Birgit ist skeptisch. Schafft es der Kobold VR100 wirklich, selbsttätig und gründlich die gesamte Wohnung zu reinigen? Hier ist ihr „Erfahrungsbericht VR100“:

Jeden Nachmittag verbrachte ich vor kurzem noch eine Stunde unfreiwillig gemeinsam mit meinem Staubsauger: An seinem Saugschlauch zog ich meinen Bodenstaubsauger durch jedes einzelne Zimmer, um täglich Staub und Schmutz Bahn für Bahn aufzusaugen. „Wie zeitraubend“, dachte ich jedes Mal, “Waschmaschine und Geschirrspüler arbeiten doch auch ohne jegliche ‚Betreuung‘.“ Vor meinem inneren Auge stellte ich mir vor, was ich alles erledigen könnte, wenn sich mein Staubsauger vollautomatisch und selbstständig auf die Reise über alle Böden machen könnte. Nach der Arbeit kurz die Füße hochlegen und einen Cappuccino genießen, den Kindern bei den Hausaufgaben helfen, im Garten werkeln und jeden Tag eine Stunde Zeit für mich gewinnen. Diese Idee hatte der Staubsaugerhändler meines Vertrauens ein Glück auch schon. Mit dem Kobold VR200 bietet Vorwerk sogar den Testsieger unter den Saugrobotern an.

Passendes Produkt

Kobold VR200 Saugroboter

  • Vollautomatisch & selbstständig
  • Kraftvoll und effizient

„Kann man einem ROBOTER wirklich sein Zuhause anvertrauen? Und ist er auch sorgfältig genug?"

Saubere Böden sind mir wichtig, sie sind für mich die Visitenkarte der Wohnung. Selbstverständlich liebäugele ich mit dem Gedanken, morgens einen Saugroboter loszuschicken und nachmittags in eine blitzblank gesaugte Wohnung zurückzukehren. Doch da sind ja die Bodenvase, die Treppe in der zweiten Etage und Teppichkanten: Schafft der Kobold VR100 das wirklich? Und vor allem gründlich? Ich beschließe, die Erfahrung selbst zu machen und bestelle mir den Roboter, um ihn im Alltag einem praktischen Staubsauger-Test zu unterziehen.

Zunächst bin ich begeistert von der Nutzerfreundlichkeit: Tatsächlich kann ich den Kobold VR100 kinderleicht so programmieren, dass er sogar in meiner Abwesenheit eine gesamte  Etage saugt. Erst einmal schaue ich ihm aber dabei zu. Offenbar ist er sehr gründlich: Dank seiner Lasernavigation und optischen Sensoren umfährt er die Bodenvase und stoppt in der zweiten Etage vor dem Treppenabsatz.

Die Türmattenkanten und Türschwellen nimmt der Saugroboter mit links, manchmal nimmt er dafür extra Anlauf, was ihn fast ein bisschen vermenschlicht. Nur vor dem fünf Zentimeter hohen Abstand zwischen Parkett und Sofa muss er kapitulieren, da er hierfür  zu groß ist. Das ist meine normale Staubsaugerdüse allerdings auch. Unterm TV-Sideboard und dem Bett klappt es hingegen wieder hervorragend. (Redaktionelle Anmerkung: Alle Bereiche ab elf Zentimetern Höhe sind das ideale Territorium für den  Kobold VR100.)

Mein persönlicher „Erfahrungsbericht VR100“ deckt sich in vielen Punkten mit den Testberichten, die ich bereits gelesen hatte. Mit seiner D-Form reinigt er selbst Ecken, was vorher meine größte Sorge war. Doch nicht in jede wagt er sich so hinein, wie er  eigentlich könnte. Dort bleibt ein wenig Staub zurück. Ich muss an meinen Geschirrspüler denken, der auch nicht immer alle Speisereste erwischt – trotzdem eine Anschaffung, auf die ich nicht mehr verzichten möchte.

Test bestanden: Auch Geeignet für Hund Nemos Fellpracht und sensible Teppiche

Ich ahne bereits bei meinem ersten Saugroboter-Test, dass ich auch den Kobold VR100 ungern hergeben werden möchte: Selbst Tierhaare lässt er dank seiner rotierenden Rundbürste gründlich in seinem Inneren verschwinden. Doch eine letzte Hürde lasse ich den Staubsauger-Roboter noch nehmen, bevor ich mein finales Urteil fälle: Ich schaue gespannt, als er auf den Wollteppich im Wohnzimmer zufährt.

Auf den anderthalb Zentimeter tiefen Schlingen ist er nicht so flott unterwegs wie auf dem glatten Parkett und auf den Fliesen. Doch er schlägt sich tapfer und ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. (Redaktionelle Anmerkung: Ab zwei Zentimetern Faserlänge stößt der VR100 an seine Grenzen. In solchen Fällen sollte dringend auf manuelle Reinigung umgeschwenkt werden.) Seine Ladestation findet der Kobold VR100 nach seiner erfolgreichen Reise durchs neue Revier auch von alleine.

Mein Fazit nach einigen Wochen: Ich freue mich jeden Tag über ein staub- und schmutzfreies Zuhause, das wochentags der flinke Roboter reinigt, während ich bei der Arbeit bin - so bekomme ich nicht mal das recht leise Betriebsgeräusch mit. Ein weiterer Pluspunkt: Der Kobold VR100 kommt ohne Staubsaugerbeutel aus und lässt sich schnell entleeren. Das wiederum muss häufiger erfolgen - jedes Mal wundere ich mich, wie viel Staub der Kobold VR100 auf seinen Streifzügen von meinem optisch sauberen Boden aufliest. Kombiniert mit einer händischen Grundreinigung am Wochenende, freue ich mich jetzt über mehr Lebensqualität und viele kleine Auszeiten, die ich mir dank der Zeitersparnis gönnen kann.


Beliebteste Artikel


Das könnte Sie auch interessieren