KOBOLD Magazin

Der Kobold VR200 im Test – Herzlich willkommen in meiner WG

Familie
Für die Stiftung Warentest ist der Kobold VR200 der Testsieger unter den Saugrobotern. Und auch für mich, für die Staubsaugen jetzt nicht gerade zu den Lieblingsbeschäftigungen gehört, schafft es der VR200 ganz oben auf die Hitliste meiner Haushaltshelfer. Auch wenn ich anfangs etwas skeptisch war, ob der Saugroboter es wirklich schafft, meine gesamte Wohnung, die ich mir mit meinem Kater teile, in meiner Abwesenheit gründlich zu saugen. Wird er Bereiche, wie meinen losen Teppich aussparen, die Treppe erkennen oder durch die Lautstärke meine Nachbarn stören? Meine Bedenken waren dann aber doch absolut unbegründet. Frauen und Technik, das funktioniert mit dem Kobold VR200 Saugroboter wunderbar. Die Start-Taste drücken und dann einfach mit OK bestätigen und der Saugroboter startet mit dem Saugvorgang. Auch das Programmieren – der VR200 soll ja bevorzugt in meiner Abwesenheit sauber machen – ist kinderleicht und geht schnell. Dank der Timerfunktion können meine Nachbarn ausschlafen, denn der Roboter startet seine Fahrt erst um 11 Uhr. So einfach und unkompliziert geht Staubsaugen.

Auf dem Fußboden liegt die Gefahr für den automatischen Staubsauger

Bevor ich meine Wohnung verlasse, muss ich allerdings noch eine Sache erledigen. Ich gehe durch meine Wohnung und decke mögliche Gefahrenpotentiale auf. Herumliegende Kabel zum Beispiel, die mag der VR200 nicht so gerne. Einmal hat der selbstständige Staubsauger ein Ladekabel hinter sich hergezogen, das lose unter meinem Sofa lag. Dort passt er mit seinem nur 9cm flachen Körper ideal unter. Ich hingegen sauge da nur selten, deshalb war mir das Kabel dort bisher nie aufgefallen. Der Roboter reinigt also nicht nur effizient den Fußboden, sondern sorgt auch noch dafür, dass man erkennt, dass es mal wieder Zeit zum Aufräumen ist.

Als ich nach dem ersten morgendlichen Programmierversuch wieder in meine Wohnung kam, war von dem Staubsauger keine Spur. Ich hörte nur ein wehleidiges Piepen. Ich begann zu suchen und fand den Saugroboter dann unter meinem Bett. Die Kabel meiner Nachttischlampen stellten für ihn ein unüberwindbares Hindernis dar und er signalisierte mir, dass ich doch bitte den Weg freiräumen sollte. Seitdem lege ich einfach immer den mitgelieferten Begrenzungsstreifen dorthin. Die Sensoren des VR200 erkennen den Magnetstreifen und der Roboter überfährt diesen dann nicht. Weil mir der Streifen für die Stelle zu lang war, habe ich den einfach mit der Schere zurecht geschnitten. Das ging total fix und danach tauchte an dieser Stelle auch kein Problem mehr auf.

Passendes Produkt

Kobold VR200 Saugroboter

  • Vollautomatisch & selbstständig
  • Kraftvoll und effizient

Abends eine saubere Wohnung betreten, eine tolle Erfahrung

Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, ist tatsächlich alles sauber, der Roboter erfüllt also absolut seinen Zweck. Er hat keine Ecke meiner Räume ausgespart und auch an den Rändern der Fußleisten ist alles sauber. Mein besonderes Highlight ist aber das Gefühl, wenn ich barfuß über meinen losen Teppich gehe, den der VR200 dank der Kletterhilfe erklimmt und anschließend saugt. Irgendwie ist der Flor besonders flauschig und meine Zehen sinken angenehm ein, es fühlt sich an, als wäre der Teppich nicht nur abgesaugt, sondern auch noch sanft gebürstet worden, herrlich. Auch unter meinem Sofa ist es noch nie so sauber gewesen. Ich bin ja bekanntlich einfach zu faul dafür, mich zu bücken, um da auch noch zu saugen.

Der Saugroboter und ich, wir verstehen uns

Der VR200 spricht zwar nicht mit mir und trotzdem ist sein Piepen zu einer Art Kommunikation zwischen uns geworden. Mal sagt er mir Bescheid, dass ein Hindernis im Weg ist, mal weist mein neuer Helfer mich freundlich darauf hin, dass sein Beutel voll ist und bittet darum, diesen zu entleeren. Diese Funktion habe ich am Anfang im Menü aktiviert. Ich bin ehrlich gesagt kein Fan von beutellosen Staubsaugern. Beim Ausleeren habe ich jedes Mal das Gefühl, dass ich den Inhalt nicht ausschließlich im Müll entsorge, sondern auch noch großzügig drum herum verteile. Der VR200 hat eine Absaugvorrichtung, wo ich mit meinem Staubsauger den Dreck einfach aus dem großzügigen Staubfach absaugen kann. Die Plastikbox kann aber auch ganz einfach rausgenommen und entleert werden.

Meine Befürchtungen vor dem Test waren unbegründet

Zwar habe ich mir den VR200 gekauft, damit er in meiner Abwesenheit die Wohnung saugt, trotzdem wurde ich aber doch neugierig und wollte wissen, was der Reinigungsroboter denn in meiner Wohnung macht, wenn ich sonst bei der Arbeit bin. An einem freien Tag, habe ich ihn dann einfach mal bei seiner Arbeit beobachtet. Und anstatt mich zu bücken und so den Saugroboter zu bedienen, habe ich die Fernbedienung benutzt und konnte ganz entspannt am Tisch sitzen bleiben. So richtig mit System fährt er durch meine Räume. Während ich mein Abendessen genieße heißt es: Wohnzimmer check, ohne dass ich mich von dem Geräusch gestört fühle. Meinen Nachbarn ist es nicht einmal aufgefallen, dass in meiner Wohnung gesaugt wird. Dann geht es ab in die Küche, check, rein in den Flur, check, Badezimmer check, Schlafzimmer check. Die Ultraschallsensoren erkennen sogar die Glastür zwischen Flur und Wohnzimmer. So mancher Gast von mir ist da schon gegen gelaufen.

Als ich den Roboter während meiner Abwesenheit das erste Mal durch den Flur laufen ließ, hatte ich Angst, dass ich ihn in Einzelteilen die Treppe runter verteilt, auf den Weg in den Keller finden würde. Aber nein, der VR200 erkannte den Abgrund sofort und fand nach der Reinigung seinen Weg zur Ladestation ganz mühelos. Auch wenn die Akkuladung mal nicht für die ganze Fläche des Raumes ausreicht, fährt er zu seiner Station, lädt sich auf und fängt da wieder an zu saugen, wo er zuvor aufgehört hat. Ziemlich schlau dieses kleine Gerät.

Mein Erfahrungsbericht-Fazit zum Kobold VR200 Saugroboter

Vielleicht denkt man sich am Anfang, dass es etwas umständlich sei, erst einmal zu überprüfen, wo noch ein Kabel hochgelegt und wo noch etwas zur Seite geschoben werden muss, damit der Saugroboter dort vernünftig durchkommen kann. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich dadurch auch ein wenig ordentlicher geworden bin und meine Sachen nicht mehr achtlos irgendwo abstelle oder liegenlasse. Ein sehr angenehmer Nebeneffekt des Saugroboters.

Für große Flächen eignet sich der VR200 sehr gut und oft teilen wir uns die Arbeit. Er saugt den Flur, während ich das Bad putze. Doch das Schönste ist, dass ich nach der Arbeit einfach die Füße hochlegen und meine Zeit genießen kann, um meinen Fußboden muss ich mich jetzt nicht mehr kümmern. Eine ziemliche Arbeitserleichterung und eine Zeitersparnis obendrein.

Der Saugroboter und ich verstehen uns. Und sogar mein Kater akzeptiert das neue WG-Mitglied. Normalerweise verlässt er fluchtartig den Raum, sobald ich den Staubsauger anmache. Der VR200 ist im Eco-Modus viel leiser und kleiner als mein herkömmlicher Staubsauger. Das sind sicherlich die Gründe, weshalb er das Gerät duldet. Das sorgt für ein entspanntes Leben in unser dreier WG. Der Testsieger von Stiftung Warentest hat also auch unseren WG-Test erfolgreich bestanden. Und ich möchte nicht, dass mein neuer Mitbewohner bald wieder auszieht.


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