KOBOLD Magazin

Kobold SP530 Saugwischer Test – Zeit sparen, Wasser sparen, Nerven sparen

Familie
Klatsch, allein schon dieses Geräusch, wenn ich den tropfnassen Wischlappen zum Feudeln auf den Boden werfe, löst in mir leichte Aggressionen aus. Ständig schiebe ich den Mopp über die Fliesen, doch anstatt den Schmutz in dem Tuch zu fangen, veranstalte ich eine Poolparty für Staub und Krümel auf meinem Küchenfußboden. Ich bin nicht nur Ewigkeiten mit dem eigentlichen Putzakt beschäftigt, sondern muss auch noch länger als eine Fußballhalbzeit-Pause auf meinem Sofa verharren, bis der Küchenboden wieder trocken ist. Das nervt! Biernachschub für die nächsten aufreibenden 45 Spielminuten zu holen ist nicht drin.Perfekt wäre ein Gerät, das den Boden schnell und gründlich wischt und zwar so, dass ich die Fliesen schon nach kurzer Zeit wieder betreten kann. Der SP530 Saugwischer aus dem Hause Vorwerk verspricht genau das. Ich habe diesen Aufsatz für meinen Kobold VK200 Handstaubsauger getestet.

Hier mein Erfahrungsbericht:

Als ich den Aufsatz zum ersten Mal einsetzen möchte, suche ich verzweifelt nach einem Tank für das Wasser und das Reinigungsmittel. Gibt es nicht, macht die Anleitung deutlich, wird auch nicht gebraucht. Nachdem ich das Mikrofaser-Reinigungstuch mit der gleich mitgelieferten Dosierflasche befeuchtet habe, klebe ich das Tuch an den SP530 per Klettverschluss. Maximal 100 Milliliter Flüssigkeit sollen für rund 20m² ausreichen. Niemals, denke ich, mit dem Blick auf meinen fünf Liter Eimer, der mit dem Wischmopp in der Ecke steht. Aber tatsächlich, meine Küche (10m²) schaffe ich in einem Rutsch und weil alles so schnell und einfach geht, wische, oh pardon, saugwische ich den Flur gleich mit.

Saugen und Wischen gleichzeitig - Einfach genial

Unglaublich zeitsparend und zudem auch noch gründlich. Gerade letzteres überzeugt mich bis heute. Irgendwie schaffe ich es ständig in der Küche unschöne, oft auch noch klebende Flecken auf dem Fußboden zu hinterlassen. Und wer kennt das nicht, wenn man die Sauerei nicht direkt entfernt, klebt der Staub auch noch so schön daran. Das sieht auf meinen hellen Küchenfliesen natürlich besonders schick aus. Im Nachhinein muss ich dann mühsam auf dem Boden kniend die klebrigen Überreste wegschrubben. Doch das ist nun endlich Vergangenheit.


Wenn man den SP530 Saugwischer einschaltet, spürt man durch die leichte Vibration direkt, wie viel Power in dem Gerät steckt. Mit 1350 Bewegungen pro Minute, gleitet der Aufsatz völlig mühelos, fast wie von selbst über den Fußboden. Weder ein starker Druck, noch ein ruckartiges Schrubben ist nötig. Wie einfach ist das denn bitte, denke ich mir immer wieder. Kein Eimer mehr, der hin und her getragen werden und kein klitschnasser Mopp, den ich auswringen muss. Bei dem SP530 hat wenig Wasser und ein klein bisschen Reinigungsmittel bereits eine große Wirkung.

Nach der ersten Begeisterung folgt nun der Härtetest

Da der Saugwischer mit so wenig Flüssigkeit auskommt, habe ich es gewagt, mein feuchtigkeits­empfindliches Parkett im Wohnzimmer einer Tiefenreinigung zu unterziehen und ich muss zugeben, so einen sauberen Fußboden hatte ich noch nie.Wenn ich fertig mit Putzen bin, schmeiße ich das Universal-Reinigungstuch, das für alle Hartböden geeignet ist, in die Waschmaschine, lasse es an der Luft trocknen, um es dann immer wieder zu benutzen.

Passendes Produkt

Kobold SP600 Saugwischer

  • Saugen und Wischen in Einem
  • 50% Zeitersparnis

Saugwischertest bestanden

Zum Abschluss kann ich nur noch eins sagen: Während einer Halbzeitpause schaffe ich es meinen gesamten Hartboden zu reinigen und ich kann danach direkt den Weg zur Küche einschlagen und mir ein Bier holen, weil ich jetzt nicht mehr warten muss, bis der Boden endlich trocken ist. Und weil ich immer noch so begeistert bin, habe ich mir für mein Parkett das Reinigungstuch für empfindliche Holzböden bestellt. Ich bin auf das Reinigungsergebnis gespannt. Aus mir wird scheinbar doch noch ein richtiger Hausmann...


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