KOBOLD Magazin

Wir leben, um zu leben - Unser Alltag mit dem VR300 Saugroboter

Familie

Ein Blogger-Gastbeitrag und Erfahrungsbericht von Bloggerin Tessa (Minneandme)

Doch doch, mein Mann und ich, wir sind neuen Technologien gegenüber schon immer sehr aufgeschlossen. Deshalb schafften wir uns auch bereits vor vielen Jahren einen Saugroboter an, einen der ersten Generation sozusagen. Mehr Zeit für uns – weniger Zeit für den Haushalt.So zumindest lässt sich unsere Euphorie von damals am besten beschreiben.

Kalte Theorie!

Die anfängliche Begeisterung wich seinerzeit nämlich schnell der Realität:Das Ding war laut, ungelenk, fuhr gedankenlos und ausschließlich nach dem Zufallsprinzip durch die Räume und saugte sich zudem an jeder Teppichkante und jedem Kabel fest. Und Ihr könnt Euch denken: So dauerte es nicht lange, bis der Roboter bald ein verkümmertes Haushaltsleichendasein in der hinterletzten Ecke unserer Abstellkammer einnahm. Direkt neben Cakepop-Maker und dem Waffeleisen. Traurig, aber so war es nun einmal. Fünf Jahre später wagen wir nun einen neuen Versuch. Diesmal mit dem Testsieger von Stiftung Warentest: dem Kobold VR300.

Unsere Erfahrung mit Vorwerk-Produkten

Ich muss vorweg schicken, dass die Marke Vorwerk bei uns ohnehin einen Stein im Brett hat:Schon meine Eltern hatten in den 90er Jahren einen großen Bodenstaubsauger namens Kobold 131 aus dem Wuppertaler Unternehmen im Haus, und wir als inzwischen vierköpfige Familie nutzen nahezu täglich unseren Thermomix – ebenfalls ein Vorwerk-Produkt.Wenn also irgendetwas tatsächlich hielt, was es versprach, dann waren dies die Produkte aus dem bereits 1883 gegründeten Familienunternehmen. (Call me Wikipedia-Monster, haha!) Jedenfalls: Auch dieses Mal nahmen wir unseren Neuankömmling kritisch unter die Lupe: Ein Gerät, das uns erneut mehr Zeit für uns versprach.

Der VR300 entfernt Brotkrümel problemlos

Unser VR300 Erfahrungsbericht

Der VR300 Saugroboter misst den Grundriss Ihrer Wohnung

Beginnen wir also mit der Optik: Der VR300 kommt in einem hübschen, großen Karton daher und lässt schon den Postboten strahlen - selbst, wenn man in der dritten Etage wohnt. Denn für einen vollwertigen Saugroboter wiegt er überraschend wenig: „Was soll da drin sein? Ein Staubsauger? Das gibt‘s ja gar nicht!“, hat unser Süßer von DHL gelacht und dabei einen ungläubigen Blick auf das Paket geworfen. Ausgepackt zeigt sich: purer Sex. Zumindest aus Sicht zweier Eltern, die es täglich mit zwei dauerbröselnden (Klein-)Kindern zu tun haben.

Das Gehäuse des Saugroboters erstrahlt vorrangig in nobel-glänzendem Weiß, die Touchpoints (das Wort habe ich eben selbst erfunden, denn Knöpfe in dem Sinne gibt es keine) reagieren auf Anhieb und nur durch leichte Berührung, die WLAN-Verbindung steht zu meiner eigenen Überraschung innerhalb weniger Augenblicke. Schon sitzt mein Mann mit seinem Handy vor dem Gerät und sieht staunend zu, wie es unseren gesamten Wohnraum vermisst.

„In der Abstellkammer steht immer so viel Gerümpel auf dem Boden, kannst Du ihm sagen, dass er da überhaupt nicht erst rein soll?“, frage ich ihn, während ich das Altpapier zusammenräume.

Und mein Mann antwortet siegessicher: „Klar. Stell‘ ich ein!“ - Und wenige Minuten später hält er mir sein Handydisplay unter die Nase, auf dem exakt der Grundriss unserer Wohnung abgebildet ist. Zu erkennen ist auch, wo unser Kleiderschrank steht, wo der Hochflorteppich liegt, wo die Abstellkammer beginnt und wo der Türabsatz nach draußen beginnt. Alles Bereiche, die unseren VR300 nichts angehen. Und das weiß er. Ich gebe zu: Ich staune nicht schlecht.

Passendes Produkt

Kobold VR300 Saugroboter

  • Zuverlässig und gründlich
  • 360° Lasernavigation

Im Test: Die Funktionen des VR300 Saugroboters

Der VR300 Saugroboter ist zudem überraschend flach und saugt daher auch problemlos unter den Schränken im Badezimmer (immer staubig dort, weil viele Handtücher, Wäschekorb und jegliches An- und Ausziehen in diesem Raum stattfindet) sowie unter unserem Bett im Schlafzimmer. (Und was sich da alles findet, obwohl man meint, man habe ja bereits regelmäßig Staub gesaugt, das glaubt Ihr mir nicht! Schon fast unangenehm, ehrlich gesagt.)

Saugt Schmutz zuverlässig auf

Ein weiterer Pluspunkt ist die Lautstärke des Gerätes. Besser vielleicht: Leisestärke. Ich meine, natürlich hört man ihn – aber man kann währenddessen trotzdem problemlos im selben Raum telefonieren, ohne dass sich irgendwer davon beeinträchtigt fühlen würde.

Aufräumen im Alleingang - Der VR300 Saugroboter kennt seinen Platz

Ein weiterer Härtetest, der eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, aber zumindest bei unserem alten Konkurrenzmodell keine war, ist die Frage ob des Wiederfindens der eigenen Ladestation: Vor fünf Jahren konnte ich unseren Roboter wie gesagt an Teppichkanten, Kabeln oder mit leerem Akku unter dem Bett befreien. Quasi minütlich. Der VR300 dagegen findet problemlos wieder zurück an seinen Platz, drosselt vor der Basisstation seine Geschwindigkeit, wackelt kurz süß mit dem Po und klinkt sich automatisch wieder ein. Ein kleiner Schritt für einen Saugroboter – aber ein großer Schritt für mich als Endverbraucher: Es geht also auch ohne Suchen und Nachkontrolle! Meine Erfahrungen von damals haben sich nicht bestätigt.

Jeder Winkel Ihrer Küche wird erkundet

Über die App, die man sich einfach auf jedes gängige Smartphone ziehen kann, ist der Saugroboter auch von unterwegs aus zu steuern. Wenn man also nach einem ganzen Arbeitstag gestresst in der Bahn oder auf dem Spielplatz sitzt, muss man lediglich sein Handy zücken – und schon kommt man in einem Zuhause an, das aussieht, als wäre das Reinigungspersonal eben erst zur Tür hinausgegangen. Teppiche und Läufer mit niedriger Höhe saugt er problemlos auf und kommt mithilfe der kleinen grünen Bürste am Eck selbst in die Winkel der Küche. Haare, Krümel jeglicher Art und auch große Wollmäuse entkommen ihm nicht: Der Junge hat ZUG. Und wenn er doch mal aus Versehen ein kleines Legoteil oder einen Ohrring eingesaugt hat, kann man diese dank des übersichtlichen Staubbehälters mit Filter (auch etwas, das unser Vorgänger nicht hatte) problemlos wieder rausfischen – und sich für das Wiederfinden bedanken.

Unser Fazit

Meine Rede, kurzer Sinn. Ich muss Euch sagen: Auch wenn die Anschaffung in Hinblick auf den Preis nicht unbedingt Impulskauf-Potential birgt, so ist doch diese Investition in den Saugroboter auf lange Sicht mindestens genauso intelligent wie die in einen Thermomix. Ich meine: Klar kann man auch alleine kochen. Klar kann man auch alleine saugen. Aber wenn es der technologische Fortschritt möglich macht, mehr Zeit mit den schönen Dingen des Lebens zu verbringen, dann sollte man zugreifen. Zumindest, wenn sie tatsächlich funktioniert und unser Erfahrungsbericht zeigt, im Falle des VR300 bleibt mir damit nur ein anerkennendes Nicken und die Gewissheit: Vorwerk hat sein Versprechen wieder einmal gehalten und der VR300 Saugroboter hat unseren persönlichen Test bestanden.

Sie haben mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben


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