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Besser Schlafen: Tipps für mehr Hygiene im Schlafzimmer

Gesundheit
Na, haben Sie gut geschlafen? Wenn Sie jetzt gähnend den Kopf schütteln, sind Sie damit nicht allein. Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse schläft jeder vierte Mann und sogar jede zweite Frau schlecht. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich. Die Poleposition hat aber ganz eindeutig Stress im Job inne, dicht gefolgt von familiären und gesundheitlichen Problemen. Damit Sie ab jetzt schneller einschlafen und morgens völlig ausgeruht trotz des Weckerklingelns aufwachen, beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um einen erholsamen Schlaf und ein hygienisches Schlafzimmer.

Tipps, wie Sie im Alltag besser schlafen können

1. Schlafen Sie nur im Bett

  • Vermeiden Fernsehen gucken, Mails checken und telefonieren im Bett
  • Diese intellektuelle Arbeit regt bewusst oder unbewusst zum Denken an
  • Die Folge: Sie können vermutlich schlechter einschlafen

2. Trinken Sie weniger Koffein

  • Je nach Empfindlichkeit des eigenen Körpers kann die Wirkung nur eine Stunde oder auch fünf Stunden anhalten
  • Überlegen Sie genau, bis wann Sie koffeinhaltige Lebensmittel zu sich nehmen

3. Gehen Sie immer zur gleichen Zeit ins Bett

  • Die innere Uhr passt sich den Schlafgewohnheiten an
  • Bei Unregelmäßigkeiten kommt Ihr Biorhythmus aus dem Gleichgewicht
  • Folgen: Müdigkeit und sinkende Leistungsfähigkeit
  • Je stärker die Unregelmäßigkeiten, desto extremer die Folgen
  • Gehen Sie möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie immer zur gleichen Zeit auf

4. Befolgen Sie Abendrituale:

  • Vermeiden Sie starke körperliche Anstrengung vor dem Schlafengehen
  • Signalisieren Sie dem Körper durch ein Abendritual das Schlafenszeit ist
  • Mögliche Rituale: Spazierengehen, Lesen, Musik hören
  • Bitte nicht, wenn Sie bereits im Bett sind, siehe Tipp 1

5. Reinigen Sie Ihre Matratze regelmäßig

  • Bis zu 1,5 Millionen Milben tummeln sich in einer Matratze
  • Regelmäßiges Reinigen reduziert die Milbenkonzentration und verhindert die Entstehung einer Hausstauballergie
  • Milben und tiefliegender Schmutz lassen sich am besten mit speziellen Matratzenreinigungs-Sets entfernen
  • Wechseln Sie regelmäßig, ungefähr alle zwei Wochen Ihre Bettwäsche

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  • Für Tierhaare geeignet

6. Die richtige Temperatur:

Nicht zu kalt und nicht zu warm: Die Temperatur sollte im Schlafzimmer zwischen 16 und 18 Grad Celsius liegen. Wenn Sie mit einem Baby in Ihrem Schlafzimmer schlafen, darf es gerne etwas wärmer sein, circa 20 Grad Celsius. Auch im Kinderzimmer oder im fortgeschrittenen Alter ist es angebracht, die Temperatur auf ungefähr 20 Grad Celsius zu erhöhen. Denn ist es im Schlafzimmer zu kalt, spannen sich im schlimmsten Fall dauerhaft die Muskeln an, ist es jedoch zu warm, schwitzen Sie.
Erfahren Sie hier wie Sie in Ihrer gesamten Wohnung richtig Lüften und Heizen.

7. Die richtige Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40-60% liegen. Es empfiehlt sich vor dem Schlafengehen und nach dem Aufstehen die Luftfeuchtigkeit mit einem sogenannten Hygrometer zu messen.

Was tun bei einer zu hohen Luftfeuchtigkeit?

  • Heizen Sie den Schlafraum und schlafen Sie nicht bei geöffneten Fenster
  • Oder füllen Sie eine Schale mit Salz, um die Luftfeuchte im Schlafbereich zu regulieren
  • Bei dauerhaft zu hoher Luftfeuchtigkeit sollten Sie darüber nachdenken, sich einen Luftentfeuchter zuzulegen

Wie lässt sich die Luftfeuchtigkeit erhöhen?

  • Stellen Sie eine Schale mit Wasser in Ihr Schlafzimmer, wechseln Sie das Wasser regelmäßig, damit sich keine Keime ansammeln
  • Lüften Sie das Schlafzimmer morgens und abends für circa eine Viertelstunde
  • Zusätzlich besteht die Möglichkeit einen professionellen Luftbefeuchter ins Schlafzimmer zu stellen

8. Sind Pflanzen im Schlafzimmer schädlich?

Bekanntermaßen wandeln Pflanzen bei Licht das Kohlendioxid, das Sie aufnehmen, in  Sauerstoff um. Bei Dunkelheit stellt die Pflanze diesen Vorgang ein. Nachts nehmen Pflanzen Sauerstoff auf und geben Kohlendioxid ab. Sie atmen uns also in gewisser Weise den Sauerstoff weg. Das ist ein Grund, weshalb Pflanzen nicht unbedingt im Schlafzimmer stehen sollten. Der Sauerstoffbedarf der Pflanzen ist allerdings so gering, dass diese niemals den gesamten Sauerstoff wegatmen könnten.

Es gibt aber auch Gründe, die für Pflanzen im Schlafzimmer sprechen. Zum einen verwandeln sie den Raum direkt in eine Wohlfühloase und verdunsten ganz nebenbei noch Feuchtigkeit und befreien die Luft von Schadstoffen. Es gibt sogar Pflanzen, die auch nachts die Luft verbessern. Diese fünf Pflanzen dürfen ins Schlafzimmer einziehen:

  • Einblatt
  • Aloe Vera
  • Bogenhanf
  • Efeu
  • Zitronengras

9. Welcher Boden passt ins Schlafzimmer?

Versuchen Sie ihr Schlafzimmer so puristisch wie möglich einzurichten, indem Sie auf Staubfänger verzichten. Doch Sie lieben Ihr riesiges Bücherregal neben Ihrem Bett? Dann stauben Sie die Buchrücken regelmäßig ab, beispielsweise mit der Softdüse von  Kobold. Damit geht Staubwischen so einfach die Staubsaugen. Beim Thema Bodenbelag dürfen Sie sich ruhig austoben.

Fußböden für Ihr Schlafzimmer:

  • Teppich: weich und warm unter den nackten Füßen
  • Kork: angenehm fußwarm und gut zu reinigen
  • Parkett: feuchtigkeitsregulierend und raumklimaverbessernd
  • Linoleum: weich und resistent gegen Schimmelbefall
  • Dielenboden: lang haltbar und natürlich
  • Laminat: pflegeleicht und robust
  • Vinylboden: geräuschschluckend und leicht zu reinigen
Nicht nur als Allergiker sollten Sie darauf achten, Ihren Fußboden regelmäßig und tiefenwirksam zu reinigen. Denn beim Ausziehen dreckiger Kleidung oder beim Aufschütteln der Betten fliegen kleinste Staubkörnchen zu Boden. Mit unseren Reinigungstipps für Hartböden aber auch für unterschiedliche Teppichböden herrscht in Ihrem Schlafzimmer immer eine Wohlfühlsauberkeit.

10. Dürfen Haustiere mit ins Bett?

Wenn Sie auch im Schlafzimmer nicht auf Ihren flauschigen Mitbewohner verzichten können, sollten Sie sich an ein paar einfache Regeln halten. Tiere machen bekanntlich Dreck, ob es die Reste vom letzten Spaziergang oder die Katzenhaare sind, der Schmutz landet schlimmstenfalls zwischen den eigenen Laken. Entfernen Sie regelmäßig die Tierhaare vom Fußboden, dem Bett und den Decken. Sollte sich das Tier nur tagsüber im Schlafzimmer aufhalten, könnten Sie eine Tagesdecke auf Ihr Bett legen, um groben Schmutz auf der Matratze, dem Kopfkissen oder der Bettdecke zu vermeiden. Zudem ist es ratsam, die Bettwäsche häufiger zu wechseln. Im Kinderbett sollten sich die Tiere wenn möglich gar nicht aufhalten.


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