KOBOLD Magazin

Heuschnupfen: Wenn der Frühling zum Feind wird

Gesundheit
Sobald es endlich wärmer wird und sich die Natur in ein wunderschönes Farbenmeer verwandelt, heißt es: Raus an die frische Luft! Für die meisten Menschen ein lang ersehnter Moment, für Pollenallergiker beginnt die Zeit der Niesanfälle, juckenden Augen und laufenden Nasen. Ungefähr 16 % der Deutschen leiden unter Heuschnupfen, die Tendenz ist steigend. Häufig entsteht die Allergie bereits im Kindesalter. Annähernd jedes 11. Kind wird bereits von den allergischen Reaktionen beeinträchtigt. Oft haben Betroffene viele Jahrzehnte mit den Beschwerden zu kämpfen.


Was ist eine Pollenallergie?

Bei einer Pollenallergie handelt es sich um eine Erkrankung, die durch bestimmte Pflanzenpollen ausgelöst wird. Oft wird diese allergische Reaktion auch Heuschnupfen genannt. Mit bloßem Auge sind die Pollen von Blüten, Gräsern und Bäumen nicht zu erkennen. Die folgende Arten lösen am häufigsten unangenehme Symptome aus:

  • Gräser
  • Birke
  • Erle
  • Hasel
  • Lieschengras
  • Beifuß
  • Esche 

Wie entsteht die Allergie?   

Vereinfacht erklärt ist der Heuschnupfen eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems. Beim Kontakt mit den Pollen stuft das Immunsystem diese als gefährlich ein und versucht diesen vermeintlichen Krankheitserreger zu bekämpfen. Eine Reaktion wie Niesen oder starke Sekretbildung in der Nase soll die Fremdstoffe aus dem Körper transportieren. Rötungen an Nase und Augen sorgen für eine stärkere Durchblutung und somit einem leichteren Transport der allergieauslösenden Stoffe aus dem Körper.

Was gibt es für Symptome? 

Welche Beschwerden auftauchen und wie lange diese anhalten ist sehr unterschiedlich und hängt von der individuellen Empfindlichkeit sowie der Belastungsdauer des Patienten ab. Diese Symptome treten bei einer Pollenallergie auf:

  • häufiges Niesen 
  • starker Fließschnupfen
  • kribbelnde Nase
  • Überempfindlichkeit der Nase bei Kälte, Duft oder Rauch
  • juckende Augen
  • Bindehautentzündungen
  • kribbelnde Augen
  • Tagesmüdigkeit
  • Konzentrationsschwäche

Wie erkenne ich Heuschnupfen?

Wenn Sie das Gefühl haben, unter den genannten Symptomen zu leiden, ist es wichtig, sich bei einem Arzt untersuchen zu lassen. Häufig wird Heuschnupfen mit einer Erkältung verwechselt, die im Gegensatz zur Allergie durch Viren ausgelöst wird, da ähnliche Beschwerden wie beim Kontakt mit Gräsern auftreten. Ein Fachmann kann mithilfe einer Blutuntersuchung Ihren Verdacht prüfen. Sollten die Untersuchung belegen, dass sie auf Pollen allergisch reagieren, muss nun noch mit einem sogenannten Prinktest überprüft werden, auf welche Pollenarten Sie reagieren. Bei dem Test werden unterschiedliche, in Wasser gelösten Pollen, wie die von Lieschgras oder Birke auf kleine Schnitte am Unterarm geträufelt und auf eine Reaktion, wie beispielsweise einer Rötung oder einem Juckreiz gewartet.

Haushaltstipps bei einer Pollenallergie

Einfach gesagt sollte der Betroffene die Pollen in seiner Umgebung meiden. Leichter gesagt als getan, denn ganz entfernen lassen sich die Störenfriede nicht. Mit unseren Tipps können Sie aber den Pollenflug in Ihrer Nähe eindämmen.     

1. Pollen im Eigenheim beseitigen
Allergiker sollten täglich die Räume Ihres Zuhauses saugen und die Möbel regelmäßig abwischen. Ein zuverlässiger Helfer ist hier der richtige Staubsauger wie beispielsweise  der VT300 von Kobold. Dank seiner starken Saugkraft entfernt er mühelos Staub und Dreck, der integrierte Allergiefilter des Staubsaugerbeutels sorgt dafür, dass die Allergen nicht  wieder in die Luft zurück gepustet werden. 

2. Vermeiden Sie den Pollenkontakt
Die wohl schönste Möglichkeit vor den Pollen zu fliehen, ist Urlaub in pollenarmen Regionen wie beispielsweise dem Hochgebirge oder dem Meer zu machen. Wer nicht wegfahren kann, sollte den Aufenthalt im Freien meiden und die Fenster schließen. Wenn Sie draußen Sport machen wollen, kommt es darauf an, wo Sie wohnen. Bei Menschen auf dem Land, ist der Pollenflug gegen 18 Uhr am geringsten, in der Stadt hingegen sollte Sie besser morgens zwischen 6 und 8 Uhr aktiv werden.    

3. Lassen Sie die Pollen nicht an sich rankommen 
Lüften Sie bestenfalls nur dann, wenn der Pollenflug in Ihrer Umgebung so gering wie möglich ist (siehe Punkt 2.). Auch Ihre Wäsche sollten Sie möglichst drinnen trocknen. Vor dem Schlafengehen ist es ratsam, die Klamotten nicht im Schlafzimmer auszuziehen, um Pollen im Bett zu vermeiden. Zudem empfiehlt es sich abends die Haare zu waschen, damit die Pollen nicht auf dem Kopfkissen landen und der Schlaf zur Qual wird.

4. Pollenvorhersage beachten
Damit Sie darüber informiert sind, wann die Pollen, die bei Ihnen den Heuschnupfen verursachen Hochsaison haben, haben wir für Sie eine Übersicht erstellt, wann welche Pollen am häufigsten auftreten. 

Infografik downloaden 

Jahresvorhersage für den Pollenflug von Januar bis Dezember. Hier die kostenfreie Infografik downloaden! 


Beliebteste Artikel


Das könnte Sie auch interessieren