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Fenster putzen – die 5 größten Mythen rund um die Fensterreinigung

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Fenster putzen kennt nur ein Ziel: blitzblanke, streifenfreie Fenster. Und weil ein einwandfreies Ergebnis gar nicht so leicht zu erreichen ist, ranken sich gerade um diese Haushaltsdisziplin viele Mythen. Zeitungspapier, Kaffeefilter, Nylonstrümpfe – Omas Helferlein für streifenfreie Perfektion konkurrieren mit modernen Lösungen vom Glasreiniger bis zum Fenstersauger. Doch mit welcher Technik und welchen Hilfsmitteln sind die Scheiben denn nun am schnellsten perfekt gereinigt? Und welche entpuppen sich beim Fensterputzen gar als kontraproduktiv?

Der Hund hat mit der feuchten Schnauze voran die Nachbarskatze durchs Terrassenfenster beargwöhnt, der Dreijährige neugierig Nase und Schokoladenfinger ans Glas gedrückt. Auch, wenn die letzte Scheibenreinigung noch nicht lange her ist - jetzt heißt es: Fenster putzen! Diese lästige Zwischenreinigung findet jedoch nur in 22 Prozent der deutschen Haushalte statt. Viele Hilfsmittel, viele Arbeitsgänge – der Gedanken ans Fensterputzen schreckt nicht nur Putzmuffel ab. Doch irgendwann mahnt der mangelnde Durchblick dazu, dem Schmutzfilm aus Staub und Regentropfen auf den Fenstern zu Leibe zu rücken.

Nicht nur das eigene Wohlbefinden, auch der kritische Blick der Nachbarn bestimmt übrigens die Frequenz: So putzen Erdgeschoss-Bewohner ihre Fenster häufiger als die Menschen in den oberen Etagen. Jeder hat so seine eigene Strategie, um Scheiben streifenfrei zu reinigen. Doch welcher Mythos rund um die Fensterreinigung erzielt denn nun wirklich den besten Effekt? Und wie mischt man den besten Fensterreiniger ganz einfach selbst? Fest steht: Einen teuren, professionellen Fensterputzer brauchen Sie nicht, es sei denn Sie möchten gleich ein ganzes Hochhaus reinigen. Dafür kann sich die Anschaffung eines technischen Hilfsmittels auch für Privatpersonen lohnen – mit Fenstersaugern lassen sich nachweislich zwei Drittel der Arbeitsschritte einsparen.

Mythos 1: Niemals bei Sonnenschein Fenster putzen!

Stimmt – zumindest bislang: Schönes Wetter ist schlechtes Wetter zum Fensterputzen. Insbesondere, wenn die Scheibe direkt den wärmenden Sonnenstrahlen ausgesetzt ist. Die sorgen nämlich dafür, dass das Wasser auf den Scheiben zu schnell verdunstet. Das Ergebnis: unschöne Schlieren und Streifen. Darum das Putzen bei Sonnenschein lieber nach drinnen verlegen – oder auf Hausarbeit gleich ganz verzichten und das tolle Wetter genießen. (Ein Tipp in eigener Sache: Wer auf Wetterlagen keine Rücksicht nehmen möchte, kann unseren Fensterreiniger Kobold VG100 ausprobieren. Der entfernt Flüssigkeitsrückstände noch beim Putzen und hinterlässt auch bei strahlendem Sonnenschein keine Schlieren.)

Mythos 2: Zeitungspapier poliert Fenster am besten

Zwar saugt zusammengeknülltes Zeitungspapier überschüssiges Wasser sehr gut auf. Doch weiße Kunststoffrahmen nehmen diese Art der Altpapiernutzung übel, wenn die Druckerschwärze abfärbt. Zeitungspapier verursacht beim Fensterputzen also mit etwas Pech nur noch mehr Arbeit. Andere Hausmittelchen wie Kaffeefilter oder ausgediente Nylonstrümpfe sind da schon sicherer, entfernen jedoch nur groben Schmutz wirklich zuverlässig. Wer auf bedingungslose Streifenfreiheit aus ist, greift am besten zum Mikrofasertuch oder zum guten alten Fensterleder.

Mythos 3: Schneller Fenster putzen mit heißem Wasser

Stimmt nicht ganz! Das Wasser sollte nur handwarm sein, damit die zugegebenen Wirkstoffe im Putzwasser (in der Regel Ethanole) nicht verfliegen und ihre Wirkung am besten entfalten. Einige Tropfen Spülmittel gelten in Kombination mit einem Spritzer Essig oder Spiritus als heimliche Wunderwaffe. Die beiden Zusätze sollen Kalkrückstände auf Glasflächen gründlich lösen. Wer eine empfindliche Nase hat und seine Glasflächen nachhaltig pflegen möchte, sollte vorsichtshalber modernen Reinigern den Vorzug geben.

Mythos 4: Mit Glasreiniger Schlieren und Streifen bekämpfen

Viele Glasreiniger enthalten Zusätze wie Duftstoffe, die sich wie ein dünner Film auf das Fenster legen und die Streifenbildung nicht verhindern, sondern begünstigen. Gegen hartnäckige Schlieren wird oftmals schwarzer Tee empfohlen. Dieses Hausmittel mag auf der Scheibe Wunder wirken, verfärbt bei regelmäßiger Anwendung jedoch leicht Fensterrahmen. Der sicherste Weg zu streifenfreien Fenstern führt daher nicht über Zusatzprodukte, sondern über die gründliche Entfernung aller Flüssigkeitsreste auf der Glasfläche. Denn wo keine Flüssigkeit ist, können auch keine Stoffe auf der Scheibe antrocknen.

Mythos 5: Mindestens drei Arbeitsschritte sind unumgänglich

Scheibe abwaschen, abziehen und polieren – diese eiserne Reihenfolge wirkt schnell überholt, wenn ein technisches Hilfsmittel die Glasreinigung perfektioniert. Ein Fenstersauger macht Fenster putzen zum schnellen Vergnügen: Der akkubetriebene Kobold VG100 Fensterreiniger befeuchtet die Scheibe gleichmäßig mit Wasser und Reinigungsmittel, entfernt gleichzeitig den Schmutz und saugt das Wasser über eine Abziehlippe direkt wieder ab. So entstehen auch bei strahlendem Sonnenschein keine fiesen Schlieren. In nur einem Arbeitsschritt! Ideal auch für alle glatten Glasflächen in den eigenen vier Wänden.

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