KOBOLD Magazin

Richtig Fenster putzen ohne Streifen

Wissen
Schnell und streifenfrei soll die Reinigung der Fenster vonstatten gehen, doch wie, wann und womit werden die besten Ergebnisse erzielt. Unsere How-to-Tipps lassen Ihre Fenster wieder in neuem Glanz erstrahlen.

Für die meisten von uns ist Fenster putzen eine der unbeliebtesten Hausarbeiten, die wir erst in Angriff nehmen, wenn wir kaum noch aus dem Fenster schauen können. Eine eingefahrene Routine und die falschen Helfer sind oft die Auslöser der mangelnden Lust auf das Fensterputzen. Doch das muss nicht sein. Lassen Sie sich von unseren Tipps motivieren. So erreichen Sie mit den richtigen Reinigungswerkzeugen und einer strukturierten Vorgehensweise in rekordverdächtiger Zeit saubere und vor allem streifenfreie Ergebnisse.

Wann sollte man die Fenster putzen?

Der beste Zeitpunkt ist an einem Tag mit nur mäßig starker Sonne. Ob Sie heute mit dem Fensterputzen starten sollten, hängt im Wesentlichen von der Temperatur und der Sonneneinstrahlung ab. Klingt jetzt schon kompliziert? Keine Sorge, es geht lediglich darum, dass eine direkte Sonneneinstrahlung und zu hohe Temperaturen für eine beschleunigte Verdunstung verantwortlich sind, was wiederum – Sie ahnen es – zu Schlieren führt. Leuten Sie beispielsweise Ihren Frühjahrsputz mit dem Fensterputzen ein, wenn die Temperaturen wieder steigen und die Sonne nur leicht scheint.

Zeit sparen mit der richtigen Vorbereitung

Räumen Sie zunächst Fenster und Fensterbänke großräumig frei, sodass Sie nicht über Blumentöpfe und Deko stolpern könnten.

Stellen Sie danach Ihre Putzwerkzeuge bereit:

  • Besen/Handfeger
  • Putztuch/Schwamm
  • Eimer
  • Reiniger: Essig/Spiritus/Glasreiniger/Salmiakgeist
  • Küchenschaber
  • Abzieher/Baumwoll- oder Microfasertuch/Fensterleder/Zeitungspapier

Doch brauchen Sie überhaupt all diese Utensilien, um Ihre Fenster streifenfrei zu reinigen?
Als erstes sollten Sie den Küchenschaber zurück in die Schublade legen, denn für Profis mag der Schaber eine schnelle Lösung gegen hartnäckigen Schmutz sein, für den Laien eher der schnellste Weg zu zerkratzten Fenstern und beschädigten Fugen sowie Fensterrahmen. Unser Tipp: Weichen Sie hartnäckige Verschmutzungen lieber ein und entfernen Sie anschließend den Schmutz mühelos mit einem Tuch.

Ein Putztuch oder einen Schwamm können Sie bedenkenlos verwenden. Beim Schwamm aber bitte nur die weiche Seite benutzen, sonst könnten Glas und Rahmen darunter leiden. Gerade für große Fensterfronten oder wenn wirklich alle Fenster geputzt werden sollen, empfiehlt sich der Einwascher als Profiwerkzeug, um Zeit zu sparen.

Und welcher Reiniger ist am besten geeignet? Hier sollten Sie auf die Inhaltsstoffe achten. Häufig sind Spülmittel fetthaltige Reinigungsmittel - dies kann zu Streifen führen. Auch andere kostengünstige Alternative sind mit Vorsicht zu genießen. So greift Essig z.b. Marmor-Fensterbänke an, Spiritus die Fugen und der Glasreiniger enthält meist Silikone und Duftstoffe, die Schlierenbildung sogar begünstigen können. Auch zu viel Reiniger verursacht eine unschöne Streifenbildung. Beachten Sie bei der Dosierung des Reinigungsmittels den Grundsatz: weniger ist mehr.

Um die Fenster wieder trocken zu bekommen, können Sie eigentlich alles benutzen, was saugfähig ist und nicht fusselt. Hier führen viele Wege nach Rom, aber der Profi wird immer zum Abzieher greifen. Sollten Sie sich für Zeitungspapier entschieden haben, seien Sie vorsichtig, gerade bei Kunststoffrahmen kann es abfärben.

Wie putzt man Fenster richtig und streifenfrei?

Die richtige Reihenfolge beim Fensterputzen:

  1. Entfernen Sie groben Schmutz mit dem Handfeger.
  2. Geben Sie etwas Fensterreiniger ins Putzwasser.
  3. Wischen Sie den Fensterrahmen feucht ab.
  4. Seifen Sie die Fensterscheiben ein.
  5. Putzen Sie zuerst die Innenseite, danach die Außenseite.
  6. Putzen Sie von oben nach unten und von innen nach außen.
  7. Spülen Sie mit klarem warmem Wasser nach.
  8. Trocknen Sie die Fenster mit einem Abzieher.

Geht Fensterputzen vielleicht noch etwas komfortabler?

Ist Ihnen das klassische Fensterputzen trotz unseren Tipps immer noch zu umständlich? Wir haben eine Lösung, die Ihnen das Fensterputzen noch um einiges erleichtert. Für Ihre Fußböden haben Sie sich schon länger vom Besen verabschiedet und greifen zum Staubsauger. Warum nicht auch bei den Fenstern? Einwascher, Abzieher, Schwamm, Fensterleder – wird alles nicht benötigt. Die Lösung ist ein professionelles Gerät, beispielsweise der VG100 Fensterreiniger von Vorwerk Kobold. Da der Fensterreiniger gleichzeitig befeuchtet, säubert und trocknet, brauchen Sie Schlieren nicht länger zu fürchten.
Unser Tipp bei stark verschmutzten Fenstern: Wischen Sie einfach die grüne Abzieh-Gummilippe zwischendurch mit einem fusselfreien Tuch ab. So bleibt das Ergebnis streifenfrei!

Das 3-in-1 Gerät sorgt für eine schnelle und unkomplizierte Reinigung:

  • Befüllen Sie den Tank mit Wasser und Reinigungsmittel.
  • Stecken Sie den Tank in den Fensterreiniger und schalten Sie das Gerät ein.
  • Führen Sie nun den VG100 in geraden Bahnen von oben bis zum unteren Fensterrand.
Fertig. So sparen Sie mit dem VG100 etwa die Hälfte der Arbeitszeit. Zusätzlich benötigen Sie für eine Fläche von ca. 20m² gerade einmal 80 ml Wasser – so schonen Sie gleichzeitig die Umwelt und Ihren Geldbeutel.

Fenster putzen mit dem VG100


Für schwer erreichbare Fenster eignet sich die Teleskopstange, mit der Sie auch hohe Fenster gefahr- und mühelos putzen können, ohne auf eine Leiter steigen zu müssen. Die Außenseiten von Fenstern können Sie so ebenfalls wesentlich komfortabler säubern. Ihr Rücken wird Ihnen die kürzere und schonende Belastung danken.

Wir hoffen unsere How-to-Tipps helfen Ihnen dabei nicht nur Ihre Motivation für das Fensterputzen zu finden, sondern auch für schnelle, streifenfreie und strahlende Ergebnisse zu sorgen.


Beliebteste Artikel


Das könnte Sie auch interessieren